Archiv für Mai 2009

Ein Beitrag zur Wirtschaftkrise und was danach kommen kann

Mittwoch, 20. Mai 2009

350 Jahre Silvaner - Degustation in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz

Montag, 18. Mai 2009

Arno Steguweit hat anläßlich diese Jubiläums eine kleine Verkostung moderiert, die von”Rheinhessen-Marketing” ermöglicht wurde. Herr Steguweit ist der Restaurant Manager des Restaurant Fischer’ s Fritz im Hotel The Regent - dem im Moment einzigen 2 Sterne Restaurants in Berlin. Wir waren ca. 15 Teilnehmer.

Weine von: Sekthaus Raumland, Weingut Eppelmann, Weingut Manz, Weingut Dreissigacker, Weingut Michael Teschke, Weingut Gutzler + Weingut Riffel.

Wer mag, kann sich hier die 45 minütige Präsentation anhören.

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Abteilung: Humor

Montag, 18. Mai 2009

Die Rheinhessen Connection in Berlin

Sonntag, 17. Mai 2009

Hut ab, der Raum in der “Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz” hat eine wirklich förderliche Ausstrahlung sich auch schon Tagsüber einer Weinmesse überlassen zu wollen. Soweit ich es aufgeschnappt habe, wurde das ganze von “Rheinhessen Marketing” ermöglicht - ein Dankeschön an dieser Stelle - habe mich wirklich wohl gefühlt - auch für die Silvaner-Verkostung und die Silvaner-Bar.

Meine gute Stimmung hat dazu gefürt, dass ich es mit dem spucken nicht so ernst genommen habe und daher dieser Bericht sich auf Wein von fünf Weingüter beschränkt, präsent waren 24 Anbieter. Bevor ich meine Wein-Eindrücke schildere, ein ausgewähltes Fazit meiner Gespräche an diesem Tag - der Berliner Weinhandelsmarkt ist immer noch voll. Egal welche Preisangebote, Auszeichnungen geschweige den Qualitäten Winzer im Gepäck haben, sie finden keine Handelspartner vor Ort. Aber halb so schlimm, die Belieferung direkt vom Weingut ist möglich :o)

Weingut Bischel aus Appenheim ist so Beispiel, im Gault-Millau und überzeugende Trinkerlebnisse. Ein Grauburgunder der Freude macht, der Sauvignon Blanc -S- und der Weissburgunder -S- bitte mehr davon. Das -S- steht übrigens für selection.

Espenhof in Flonheim. 2007 Weißer Riesling SL trocken, 2007 Weißer Burgunder S trocken, ein grandioser 2008er Grüner Silvaner Estate feinherb (also fruchtig aber doch trocken), ein nie vorher von mir gesehener wirklich weißer Merlot Estate aus 2008 und für meine besondere Vorliebe ein geiler Chardonnay-Pinot Noir Brut nature Lena Marie aus 2007. Wenn ich mich richtig erinnere steht das SL für selection Lena und das S auch hier für selection. Laut Eigenwerbung gibt das Weingut eine Garantie für streng umweltbewusste Weinerzeugung.

Weingut Hatzfelder Hof in Flörsheim. Ehrliche, eher alkoholbetonter Wein von der 16. Generation!

Weingut Hedesheimer Hof aus Stadecken. Günstig und eigen.

Weingut Dr. Hinkel aus Framersheim.  Hier habe ich die sogenannten “Einstiegsqualitäten” am Stand probiert. Grauburgunder, Silvaner, Weissburgunder feinherb und die Riesling Spätlese trocken, alle aus 2008. Während einer privaten Einladung, ein Tag später, konnte ich an einer Flasche Huxelrebe Spätlese aus 2007 mittrinken. Also diese Huxelrebe war einer dieser Weine, die mich daran erinnern, dass ich doch noch nicht alle Vorurteile abgelegt habe. Kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal Huxelrebe getrunken habe….also Diese war gleich nach dem öffnen der Flasche so wie ich es erwartet habe. Nach einer halben Stunde konnte ich meine Meinung deutlich in die entgegengesetzte Richtung ändern - Tipp: dekantieren. Weine von Dr. Hinkel werden von Deutschwein Classics vertreten.

Knipser - eine Probe

Sonntag, 17. Mai 2009

Der Hausherr vom Weinhandel im Willy-Brandt-Haus bot an, sich an einer Verkostung von 17 Weinen vom Weingut Knipser einzukaufen  - nun dachte ich, Wein von diesem zur Zeit “hoch gehandeltem” Weingut aus der Pfalz kennenzulernen, kann ja nichts schaden - u.a. aktueller “Winzer des Jahres 2009″ vom Gault-Millau.

Fange mal mit den “Besten” an, zweimal Riesling Großes Gewächs aus dem Jahr 2007, der eine aus der Lage Himmelreich; ein fruchtbetonter Volltreffer, der mich begeistert hat;  der andere aus der Lage Steinbuckel, der deutlich mineralisch orientiert daher kam -mein persönlicher Geschmack ist ein anderer, würde aber die Gelegenheit nutzen von diesem Wein ab 2012 nochmal zu trinken. Alle um mich herum waren gespannt auf den vorletzten (roten) Wein, 2005 Cuvée X QbA trocken Barrique - nicht zuletzt auch, weil es der teuerste Wein an diesem Abend war (Preisklasse um die 50€); überzeugt davon, dass die Vorbereitungen der Weine optimal waren, bleibt mir nur übrig zu empfehlen dieses Cuvée nur nach vorheriger Verkostung zu kaufen.

Meine Entdeckung an diesem Abend waren zwei Weine aus 2008. Die Nase deutlich vorn hatte der Riesling Kabinett trocken, dicht gefolgt von einem Riesling QbA  - knochentrocken (0,9g Zucker je Liter). Gut gefallen hat mir noch der Riesling Sekt Brut aus  2007 .

Tja, dass war es schon für mich von diesem Abend. Achso, Klaus-Dieter Hess hat eine bemerkenswerte Auswahl von Knipser-Wein, auf seiner Homepage ist ein Überblick möglich.

Abteilung: Humor

Montag, 11. Mai 2009

Hausmesse der Weingalerie - Weine aus PORTugal in Berlin

Samstag, 9. Mai 2009

Ganz fleißig gestimmt habe ich 60 der ungefähr 80 Weine, die für meine Arbeitsweise perfekt präsentiert wurden, probieren können. Komplett ausgelassen habe ich die Roséweine und die “Bruto’s”.

Unter den Weissweinen war meine Entdeckung das  Gebiet “Terras do Sado”. Alle drei präsentierten Weine fand ich erfreulich, bestellt habe ich mir den 2008er Serras de Azeitao. Aufgefallen als “Wein den ich beobachten werde” ist der  Chocapalha Reserve von der gleichnamigen Quinta, aus Estremadura. Sowieso empfand ich an dem Tag die weissen Weine aus Estremadura passend zu meinem “Beutemuster”. So ging mir auch der 2008er Cortello von der Quinta Do Gradil ins Netz. Für die Vinho Verde - Fans, deren Jahreszeit ja auch gekommen ist, hier eine Empfehlung: 2008er Casalinho Loureiro ein DOC von der Caves do Casalinho.

Nun zu den Roten. Ein aufmerksamer Mensch für rote Portugieser bin ich schon länger, nicht zuletzt wegen der unermüdlichen Arbeit der beiden “Weingaleristen”, von wo aus schon seit Mitte der 80er Jahre auf der “Qualitätstrommel” für Port und Wein aus diesem herrlichen Land musiziert wird. Klar war mir, das Wein aus dem Douro -dort wird auch der Portwein gezaubert  - mir auch diesmal schmecken wird. Ehrlich gesagt habe ich einige Jahre diesen Faden aus den Händen verloren und stand nun vor einigen Namen die mir hätten etwas sagen sollen…Allen voran sollte wohl das Weingut Passadouro genannt sein; der Passa hat, wie mir berichtet wurde das Große Gold bei der Berliner Wine Trophy gewonnen. Diese Information habe ich erhalten nachdem ich, wie gesagt unvoreingenommen, den Wein probiert habe;  meine Notiz zu diesem Wein: interessant - Potential. Bestellt habe ich allerdings den 2006er Passaduoro der für mich von den 30 Rotweinen der eleganteste + charaktervollste war. Aus dem Douro mache ich an dieser Stelle noch auf den 2005er Romanisco Reserva aufmerksam, ein DOC aus der Caves Casalinho der mich mit Taninen so durchgeschüttelt hat, dass ich auf die Suche nach älteren Jahrgängen gehen werde.

Nun einige Rotweine mit Potential: 2006er Terra Plana aus der VR Alentejano; 2005er Marquês de Marialva Baga Reserva aus der DOC Bairrada; 2006er Encontro Baga/Merlot aus der DOC Bairrada; 2006er Ribeiro Santo aus der DOC Dao + der 2005er Romanisco Reserva aus Douro.

Die Weine, die mir Freude bei der Vorstellung sie jetzt zu trinken gemacht haben, und für meinen privaten Verbrauch gleich bestellt habe sind:  2006er Azamor Petit Verdot + der 2006er Cabriz Colheita Seleccionada.

Irgendwann während ich die Weissweine probiert habe, wurde mir klar, dass es hier und Heute auch die Möglichkeit gibt Port + Madeira zu verkosten und ich gestehe, dass die letzten der 60 Weine diese beiden Etiketten getragen haben und diese mich dazu verleitet haben, dass spucken einzustellen. Selbstverständlich habe ich brav mit den trockenen weißen Portweine angefangen, mit der Voreingenommenheit, dass ich dafür einfach noch nicht alt/reif/weise genug für bin - und so bestätigten die ersten Beiden auch diesen Eindruck, aber dann - Dank sei KOPKE ein Dry White Port “Aperitivo” - wowh, nun also habe ich auch weißen Port in meiner Auswahl zu Hause :o). Die Preis/Leistungsentdeckung für mich an diesem Tag ist ein Port aus dem Hause GRAHAM’S und zwar, so wie mir erklärt wurde, eine Spezialität,  mit dem Namen “Crusted” und der weitergehenden Angabe: “bottled 2001″ - ab damit in meine private Altersvorsorge!

Last but not least (obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon am Ende meiner Aufnahmekapazität war) BLANDY Madeira, namentlich 5 Years Alvada - Rich, was in diesem Zusammenhang auch sweet heißen könnte - sicherheitshalber auch eine Flasche für zu Hause….

Dank an Karsten Kubin & Ruth Lindenblatt - Weingalerie Berlin